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Nachrichtenarchivliste 2016

MINISTERIUM FÜR SOZIALES, ARBEIT, GESUNDHEIT UND DEMOGRAFIE

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Bätzing-Lichtenthäler/Beckmann: Pilotprojekt verbessert Alltag von Kindern und Jugendlichen mit Diabetes in Kita und Schule

Die rheinland-pfälzische Sozial- und Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler feierte heute gemeinsam mit Bildungsstaatssekretär Hans Beckmann und Marlies Neese, der Vorsitzenden des Vereins „Hilfe für Kinder und Jugendliche bei Diabetes mellitus e.V.“, den erfolgreichen Verlauf des bundesweit einmaligen Pilotprojektes „Umgang mit chronisch kranken Kindern und Jugendlichen in Kindergärten und Schulen am Beispiel des Diabetes mellitus Typ 1“ im Rahmen einer Abschlussveranstaltung.

 

Ziel des 2015 gestarteten Projektes ist es,...

die Inklusion von Kindern und Jugendlichen mit Diabetes in Kindertagesstätten und Schulen zu unterstützen und zu verbessern. In praxisnahen Schulungen wurden dabei mehr als 800 pädagogische Fach- und Lehrkräfte rheinland-pfälzischer Einrichtungen durch ehrenamtlich tätige, kompetente Diabetesteams im Umgang mit Kindern und Jugendlichen mit Diabetes fit gemacht. Dabei ging es auch darum, sie in den Umgang mit alltagsgebräuchlichen technischen Hilfsmitteln einzuweisen, um ihnen Ängste im Umgang mit diesen zu nehmen.

„Es ist toll mitzuerleben, wie innovative und wichtige Projekte, wie es dieses Pilotprojekt zweifelsohne ist, wachsen und schließlich so erfolgreich in die Umsetzung kommen“, sagte Ministerin Bätzing-Lichtenthäler. Sie dankte dem Verein „Hilfe für Kinder und Jugendliche bei Diabetes mellitus e.V.“, den Diabetesteams und allen Beteiligten für ihr enormes Engagement. „Ihr großartiger Einsatz und unermüdliches Engagement sind die Grundlage für den Erfolg des Projektes.“ Es sei das Ziel aller Beteiligten, das Projekt fortzuführen, um so zukünftig weiterhin Betroffene, ihre Familien sowie die pädagogischen Fach- und Lehrkräfte in dieser wichtigen Sache weiter zu unterstützen. So soll neben den erfolgreichen Live-Schulungen auch im Rahmen von Webinaren weiterhin Aufklärungs-, Beratungs- und Schulungsarbeit für Erzieherinnen und Erziehern wie auch Lehrerinnen und Lehrern geleistet werden.  

Bildungsstaatssekretär Hans Beckmann betonte: „Dieses Projekt hat auf eindrucksvolle Weise gezeigt, wie die Inklusion von Kindern und Jugendlichen mit chronischen Erkrankungen wie Diabetes mellitus gelingen kann. Die landesweiten Schulungen durch diabetesspezifisches Fachpersonal vermitteln den Kita-Teams und Lehrkräften wichtige Kenntnisse, um Kinder und Jugendliche mit Diabetes gezielt unterstützen zu können. Berührungsängste werden abgebaut. Die Resonanz der Seminarteilnehmerinnen und -teilnehmer war überaus positiv, die Nachfrage ist ungebrochen. Daher werden wir die Schulungen in das reguläre Fortbildungsprogramm des Pädagogischen Landesinstitutes übernehmen.“

Die Initiative für das Pilotprojekt kommt vom Hilfeverein ‚Hilfe für Kinder und Jugendliche bei Diabetes mellitus e.V.‘, der die Trägerschaft übernommen hat. „Wir kämpfen seit Langem dafür, dass Kinder und Jugendliche mit Diabetes mellitus Typ 1 in Kindertagesstätten und Schulen einen normalen Alltag erfahren“, so die Vorsitzende Marlies Neese. „Nur durch mehr Sicherheit bei dem ständig mit diesen Kindern befassten Umfeld ist eine Inklusion dieser in den Kita- oder Schulalltag möglich. Ausgrenzungen werden vermieden, Ängste im Umgang mit den Betroffenen werden damit vermieden“, so Marlies Neese weiter.

Ende Mai 2015 haben die Schulungen für pädagogische Fach- und Lehrkräfte begonnen. Über den Zeitraum von zwei Jahren wurden mit einem eigens entwickelten Curriculum insgesamt 45 Schulungen durchgeführt. Diese Seminare wurden von zertifizierten Diabetesteams durchgeführt, die aus Ärztinnen und Ärzten mit Weiterbildung in der Diabetologie sowie Diabetesberaterinnen und -beratern bestehen. Im Rahmen von ‚Train the Trainer‘-Seminaren wurden diese umfangreich auf das Projekt vorbereitet.

Auf Basis von Handlungsempfehlungen des Bildungs- sowie des Kinder- und Jugendministeriums erfolgte eine umfassende Schulung für die Betreuung von Kindern mit Diabetes mellitus Typ 1. Darüber hinaus erhielten pädagogische Fach- und Lehrkräfte standardisierte Pläne für Notfälle.

Das Projekt wurde vom Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie im Rahmen der Ehrenamtsförderung mit rund 30.000 Euro für den Projektzeitraum von zwei Jahren unterstützt. Wissenschaftlich begleitet und evaluiert wurde das Projekt durch die Universität Koblenz-Landau. Derzeit befindet sich das Pilotprojekt in der Abschlussphase. Die Aufnahme des Projektes in die regelhafte Fortbildung für pädagogische Fach- und Lehrkräfte ist in Vorbereitung.

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Die aktive Phase des Pilotprojektes ist beendet. In einer gemeinsamen Planungsgruppe mit dem Bildungs- und Gesundheitsministerium sind wir, der Diabetes-Kinderhilfeverein als Träger, zurzeit dabei ein dauerhaftes Fortbildungsangebot zu planen.

Bereits absehbar ist, nach einer Winterpause werden im kommenden Frühjahr interessierten und engagierten Fach- und Lehrkräften weitere Möglichkeiten angeboten, damit sie Sicherheit im Umgang mit chronisch kranken Kindern, hier insbesondere mit Kindern und Jugendlichen mit Diabetes mellitus Typ 1, erlangen.

Schauen Sie hin und wieder auf diese Webseite und auch auf die des Bildungsministeriums. Sobald wir aus der Planungsphase sind, werden hier neue Infos eingestellt.

Wir wünschen eine besinnliche Adventszeit, frohe Weihnachten und alles Gute für das Jahr 2017!

 

Für den Vorstand des Vereins


Hilfe für Kinder und Jugendliche bei Diabetes mellitus e.V.

Marlies Neese
Vorsitzende

 

Vorstand
Dr. Dorothea Reichert, Diabetologin DDG, Landau – Sanitätsrätin Dr. Christine Grünewald, Diabetologin DDG, Worms

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Vielfache Anfragen erreichen den Kinderhilfeverein als Träger des Pilotprojektes

Seminare für pädagogische Fach- und Lehrkräfte – Handlungsempfehlungen zum Umgang mit chronisch kranken Kindern und Jugendlichen am Beispiel Diabetes mellitus Typ 1“.

 

Um das Pilotprojekt in die regelhafte Fortbildung für pädagogische Fach- und Lehrkräfte im Land Rheinland-Pfalz fortzuführen finden zurzeit intensive Gespräche auf der politischen Ebene statt.

 

Nachdem wir als Trägerverein die vertraglich vereinbarte landesweite  Anzahl von 30 Seminaren mehr als erfüllt haben, steht der Entschluss aller Kooperationspartner fest, aufgrund der Nachfrage bis Ende November diesen Jahres weitere Seminare anzubieten. ... 

Bis Ende des Jahres werden somit die Seminare zum Umgang mit Typ 1-diabetischen Kindern in Schule und Kita wie gewohnt mit wissenschaftlicher Begleitung durch die Universität Koblenz-Landau fortgeführt.

Alle beteiligten Partner sind weiter bereit ehrenamtlich mitzuwirken, die beteiligten Diabetes-Ärzte mit ihren Diabetesberatern, die Technikleute der Firmen Ascencia, Medtronic, Roche und Nintamed, zuständig für das Erklären der diabetesspezifischen Hilfsmittel, die AOK Rheinland-Pfalz/Saarland, deren Tagungsräume wir weiterhin nutzen dürfen, sowie die Sixt-Stiftung, die zu einem geringen Preis ein Fahrzeug zum Erreichen des jeweiligen Tagungsortes zur Verfügung stellt. Das Projekt erfährt weiterhin die Unterstützung des rheinland-pfälzischen Ministeriums für Gesundheit sowie des Bildungsministeriums. Letzteres Ministerium ist nach der Landtagswahl im Mai sowohl für Kitas und Schulen zuständig.

Wir bitten Schulen und Kitas um Aufmerksamkeit hinsichtlich unseres Angebotes der von uns bis Ende November dieses Jahres durchgeführten Seminare.

Insbesondere die Institutionen, in denen nach Abschluss der Sommerferien betroffene Kinder betreut werden müssen, bitten wir unseren ehrenamtlichen „Service“ zeitnah zu buchen!

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

 

Bitte beachten Sie - die Einreichungsfrist zum Schul- bzw. Kitaförderpreis wurde bis zu 31. Oktober 2016 verlängert.

Neue Termine nach den Sommerferien

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Damit Sie eine Teilnahme an einem Seminar nach den Sommerferien besser planen können, stellen wir die Termine bis zu den Herbstferien bereits jetzt ins Netz. 

Sie können sich ab sofort anmelden.

 

Wunschtermine, um das gesamte Kollegium einer Schule oder einer Kita in einem Seminar vor Ort einzuweisen - Mindestteilnehmerzahl 20 Personen - nehmen wir bis Anfang September unter info@diabetes-kinderhilfeverein.de entgegen.

Fehler bei der Emailadresse

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Ausgerechnet bei der Internetadresse für den Schul- und Kitaförderpreis hat sich der Fehlerteufel eingeschlichen.

 

Hier für das Übermitteln des Antrages die richtige Email-Adresse:

info@diabetes-kinderhilfeverein.de

 

Aufgrund der fehlerhaften Adresse verlängern wir die Frist zum Einreichen eines Antrages für die Förderpreise bis 

Montag, 31. Oktober 2016

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Der Verein „Hilfe für Kinder und Jugendliche bei Diabetes mellitus e.V.“ lobt jetzt auch, wie bereits im Bereich Schulen, Förderpreise für Kindertagesstätten aus, die sich besonders für die Belange von Kindern mit Diabetes mellitus Typ 1 im Kitaalltag einsetzen und diesen Kindern damit eine gleichberechtigte Teilhabe ermöglichen. Die Preise in einer Gesamthöhe von 7.000 Euro werden verliehen in Kooperation mit dem rheinland-pfälzischen Ministerium für Integration, Familie, Kinder, Jugend und Frauen, für Maßnahmen, die geeignet sind den insulinpflichtigen Diabetes mellitus Typ 1 bei Kindern und Jugendlichen als Thema und selbstverständlichen Auftrag im Kitaalltag nachhaltig zu verankern.

 

Kinder- und Jugendministerin Irene Alt betonte: „Nicht selten bestehen Ängste und Unsicherheiten bei....

Erzieherinnen und Erziehern im Umgang mit insulinpflichtigen Kindern, die sich bei näherer Beschäftigung mit dem Thema als lösbar erweisen. Mit dem Förderpreis wollen wir gelungene Konzepte auszeichnen, die Kindern und Jugendlichen mit chronischen Erkrankungen eine normale Teilhabe am Kitaalltag ermöglichen. Gleichzeitig möchten wir anderen Kitas Mut machen, sich auch auf diesen Weg zu begeben.“

Das Ausloben der Kitaförderpreise führt den Gedanken fort, der im Jahr 2015 mit den Seminaren „Handlungsempfehlungen zum Umgang mit chronisch kranken Kindern und Jugendlichen am Beispiel Diabetes mellitus Typ 1“ für pädagogische Fach- und Lehrkräfte in Rheinland Pfalz begann. Diese Seminare hatte der Verein „Hilfe für Kinder und Jugendliche bei Diabetes mellitus e.V.“ im vergangenen Jahr in Zusammenarbeit mit rheinland-pfälzischen Diabetologen und Pädiatern initiiert und konzipiert mit dem Ziel Kindertagesstätten und Schulen im Umgang mit Kindern und Jugendlichen mit Typ 1-Diabetes vertraut zu machen.

Von Beginn an fördern und begleiten die vier Pharma- und Medizintechnikfirmen Ascensia Diabetes Care GmbH, Medtronic GmbH, Nintamed GmbH & Co. KG und Roche Diabetes Care Deutschland GmbH als Kooperationspartner das Pilotprojekt, das wissenschaftlich von der Universität Landau begleitet wird. Als Hauptspender zur Auslobung der Kitaförderpreise fungiert die Novo Nordisk Pharma GmbH in Mainz.

 „Kinder mit chronischen Erkrankungen, wie Diabetes Typ 1, können eine ganz normale Kita besuchen, wenn Erzieherinnen und Erzieher ein entsprechendes Basiswissen besitzen und ihnen Ansprechpartner für die alltäglichen Dinge bekannt sind. Mit dem Ausloben der Förderpreise möchten wir das Engagement von Kitas für die Inklusion von Kindern mit Diabetes Typ 1 honorieren und diese in ihrem Weg bestärken“, sagte Marlies Neese, erste Vorsitzende des Vereins „Hilfe für Kinder und Jugendliche bei Diabetes mellitus e.V.“.

 

Bewerbungen für den Förderpreis bitte bis zum 30. Juni 2016 an:

 

Hilfe für Kinder und Jugendliche bei Diabetes mellitus e.V.

Gotenstraße 29

55218 Ingelheim

E-Mail: info@diabetes-kinderhilfeverein.de

 

Die Preisverleihung ist für Herbst 2016 geplant.

 

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Der Verein „Hilfe für Kinder und Jugendliche bei Diabetes mellitus e.V.“, Ingelheim, lobt erstmalig Förderpreise für Schulen aus, die sich besonders für die Be-lange von Schülerinnen und Schüler mit Diabetes mellitus Typ 1 im Schulalltag einsetzen. Die Preise in einer Gesamthöhe von 10.000 € werden durch den Verein in Kooperation mit dem rheinland-pfälzischen Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur verliehen.
Mit den Förderpreisen werden Grundschulen und weiterführende Schulen ausgezeichnet...

die sich im besonderen Maße für die Belange von Schülerinnen und Schülern mit Diabetes mellitus Typ 1 im Schulalltag einsetzen und damit eine gleichberechtigte Teilnahme an schulischer Bildung ermöglichen. Gefördert werden Maßnahmen, die geeignet sind den insulinpflichtigen Diabetes mellitus Typ 1 bei Kindern und Jugendlichen als Thema und selbstverständlichen Auftrag im Schulalltag nachhaltig zu verankern.

Das Ausloben der Schulförderpreise führt den Gedanken fort, der im Jahr 2015 mit der Fortbil-dungsmaßnahme der Seminare für pädagogische Fach- und Lehrkräfte „Handlungsempfehlungen zum Umgang mit chronisch kranken Kindern und Jugendlichen am Beispiel Diabetes mellitus Typ 1“ in Rheinland Pfalz begann, die durch den Verein „Hilfe für Kinder und Jugendliche bei Diabetes mellitus e.V.“, Ingelheim in Zusammenarbeit mit Diabetologen und Pädiatern dieses Bundeslandes initiiert und erstellt wurde: Kindertagesstätten und Schulen im Umgang und in der Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Typ 1 Diabetes vertraut zu machen.

Von Beginn an fördern und begleiten die vier bekannten Pharma- und Medizintechnikfirmen Ascensia Diabetes Care GmbH, Medtronic GmbH, Nintamed GmbH & Co. KG, Roche Diabetes Care Deutschland GmbH als Kooperationspartner das Pilotprojekt. Als Hauptspender zur Auslobung der Schulförderpreise konnte aktuell ein weiterer namhafter Unterstützer dieser bisher sehr gut angenommenen und viel beachteten Aktion gewonnen werden: die Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co. KG.


„Kinder und Jugendliche mit chronischen Erkrankungen besuchen alle Schularten und Klassenstufen. Diese Kinder und Jugendliche benötigen hinsichtlich des Diabetes Rücksichtnahme, Unterstützung und Förderung in der Schule. Wir unterstützen die Inklusion von Schülerinnen und Schülern mit Diabetes Typ 1 in den Schulalltag und möchte mit der Auslobung des Förderpreises weitere Anreize für Schulen schaffen, diesem Ziel näher zu kommen,“ sagte Marlies Neese, erste Vorsitzende des Vereins „Hilfe für Kinder und Jugendliche bei Diabetes mellitus e.V.“, Ingelheim.
Bildungsministerin Vera Reiß unterstrich: „Für Kinder und Jugendliche mit chronischen Erkrankungen bedeutet Schule Halt durch Normalität. Wir wollen auch für diese Kinder Schule zum Lebensraum werden lassen, indem auf ihre besonderen Bedürfnisse eingegangen wird. Ich freue mich daher sehr,
dass der Verein ‚Hilfe für Kinder und Jugendliche bei Diabetes mellitus e.V.‘ Schulen dabei unterstützt, sinnvolle Konzepte zum Umgang und zur Förderung von Schülerinnen und Schülern mit Diabetes zu entwickeln. Mit dem Förderpreis wollen wir gelungene Konzepte, die Kindern und Jugendlichen mit chronischer Erkrankungen eine normale Teilhabe am Schulalltag ermöglichen, auszeichnen und hoffen, dass möglichst viele andere Schulen diese guten Beispiele nachahmen.“


Bewerbungen für den Förderpreis können bis zum 30. Juni 2016 an die unten genannte Adresse gerichtet werden. Die Preisverleihung ist für den Herbst geplant.

Informationen und Unterlagen unter: https://gesundheitsfoerderung.bildung-rp.de

 

Kontaktadresse: 
Hilfe für Kinder und Jugendliche bei Diabetes mellitus e.V.
Gotenstraße 29
55218 Ingelheim
E-Mail: info@diabetes-kinderhilfeverein.de
Internet: http://www.diabetes-kinderhilfeverein.de